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Iran Auf Einen Blick

Iran auf einen Blick

Iran ist ein interessantes Land mit einer beeindruckenden Kultur. Der Iran wurde als ein Land, in dem man zahlreiche Sehenswürdigkeiten besuchen kann, anerkannt.

Das prachtvolle Land, welches das älteste Land der Welt ist, beeindruckte bisher viele Besucher aus der ganzen Welt.

Nachstehend lesen Sie eine zusammengefasste Vorstellung des Iran:

Geographie

Der Iran befindet sich im mittleren Osten und erstreckt sich mit seinen Gebirgen und Wüsten zwischen Aserbaidschan, dem kaspischen Meer und Turkmenistan im Norden, Afghanistan und Pakistan im Osten, dem Irak und der Türkei im Westen und dem persischen Golf  im Süden.

Der Iran umfasst eine Fläche von insgesamt 1.648.000 km².Davon 20,7 % Wüste, 54,9 % Weideland, 7,6 % Wald und nur 16,8 % potenzielles Ackerland.

Klima

Der Großteil des Iran besitzt kontinentales Klima. Da das Land aber auch über alpine, gemäßigte und subtropisch bestimmte Gebiete verfügt, lässt sich der Iran in vier Klimazonen einteilen.

Das Hochland im Zentrum des Landes ist von hohen Gebirgen umgeben, die die Regenwolken abhalten. Daher zeichnet sich diese Region durch heiße, trockene Sommer und kalte, ebenfalls trockene Winter aus. Aufgrund des kontinentalen Klimas sind im Tages- und Jahresverlauf Temperaturschwankungen bis zu 40°C keine Seltenheit.

Im Sommer liegen die mittleren Tagestemperaturen bei 25-30°C, wobei Spitzenwerte von mehr als 50 Grad gemessen werden können. Viele Reisende ertragen die hohen Temperaturen dieses Gebietes wegen der niedrigen Luftfeuchtigkeit allerdings besser als die der schwülen Südküste.

Im Winter zeigt das Thermometer durchschnittlich 2 Grad an. Nachtfröste sind möglich und es kann schneien.Mit Niederschlägen unter 100 mm pro Jahr ist es im zentralen Hochland wüstenhaft trocken und fast immer wolkenlos.

Die nördlichen und westlichen Randgebirge haben hingegen alpines Klima.Hier kommt es zu starken Niederschlägen im Winterhalbjahr (ca. 600 mm), die in höheren Lagen als Schnee fallen und zu einer mehrmonatigen Schneedecke führen können. Die strengen Winter sorgen dafür, dass die mittleren Januartemperaturen hier häufig unter dem Gefrierpunkt liegen. Manchmal fällt das Thermometer sogar auf -15 bis -20 Grad. Die Sommer bleiben aufgrund der Höhenlage ebenfalls recht kühl.

 

Geschützt durch das Alborz-Gebirge, einer der schärfsten Klimagrenzen der Erde, verfügt das südkaspische Küstentiefland über ein angenehm mildes und feuchtes gemäßigtes Wetter.Im Winter liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei milden 8°C und Juli bei sommerlichen 26°C. Wolken vom Kaspischen Meer bringen dem Landstreifen zwischen Meer und Alborz vor allem im Herbst häufig Regen und Nebel. Aber auch in den anderen Jahreszeiten müssen Besucher sich immer auf Regen einstellen. Das Tiefland und die Nordabdachung des Alborz erhalten 800-2.000 mm Niederschlag, wobei die Menge von Westen nach Osten hin abnimmt. 

In den Tiefländern am Persischen Golf herrscht ein feuchtheißes Küstenklima. Die Sommer sind trocken, schwül und heiß, die Winter im Gegensatz zum Hochland aber sehr mild; Juli- und Januarmittel liegen hier bei 36 bzw. 11°C. Die Niederschläge sind mit 150-200 mm relativ gering.

Aus den oben genannten Auskünften würden wir den Touristen vorschlagen, ihre Reise im Frühling von April bis Juni sowie im Herbst von Oktober bis November zu planen, da sie einerseits den kalten und trockenen Winter und andererseits den heißen Sommer vermeiden können. So sind die besten Zeiten der Reise nach dem Iran von April bis Juni im Frühling und von Oktober bis November im Herbst.

 

Geschichte

Die Geschichte  Persiens, welches seit dem 20. Jahrhundert als Iran bezeichnet wird,erinnert uns an eine eindrucksvolle Zivilisation, großartige Monarchen usw.

Insgesamt kann man die Geschichte dieses Landes in zwei Perioden aufteilen. Erst vor dem Islam, in der Monarchien wie Mad, Achämenidenreich, Seleukidenreich, Partherreich, Sassanidenreich existierten und dann nach dem Islam , in der Monarchien wie islamische Eroberung, islamisches Kalifat, Mogulreich, Safawiden-Dynastie, Afschari-Dynastie, Zand-Dynastie, Kadscharen-Dynastie, Pahlewis-Dynastie und Iran Islamische Republik.

Das lässt sich schon sagen, dass jede Dynastie eine besondere Architektur in Anspruch genommen hat. Im Laufe der Zeit ist es sichtbar, dass die Religion die Architektur beeinflusste. Als Beispiel kann man die Architektur der Regierungen nach dem Islam erwähnen, in der mehrere religiöse Zeichen und Gebäude wie Moscheen aufgebaut wurden.

Eine besondere Eigenschaft der Monarchien und Dynastien der Iransgeschichte ist es, dass sie einen großen Wert auf Kunst und Kultur gelegt haben. Deswegen haben alle iranischen Sehenswürdigkeiten etwas mit der Kunst und kulturellen Besonderheiten zu tun.

Der Hauptgrund der Reisen in den Iran sind  diese historischen Sehenswürdigkeiten und durch den Besuch dieser Sehenwürdigkeiten kann man sowohl die Kultur als auch die wichtigsten Ereignisse jeder Monarchie und Dynastie entdecken.

 

 

Kulturelles Leben

Es gibt viele Dinge, die an der persischen Kultur faszinierend sind. Zum einen ist sie weltweit eine der ältesten Kulturen überhaupt. Zum anderen hat sie einen großen Einfluss auf die griechische und römische Zivilisation ausgeübt und damit auch auf die Entwicklung im gesamten europäischen Raum. Die Perser haben die ersten bedeutenden Schrift-Religionen geschaffen (Zorastrismus und Manichäismus). Das Christentum und der Islam haben wesentliche Inhalte davon übernommen. Vor allem haben die alten Perser ein funktionsfähiges Verwaltungssystem geschaffen, das die Europäer später übernommen haben. Sie waren in den Künsten und den Wissenschaften über die Jahrhunderte führend.

Diese 3000-jährige Kultur hat natürlich viele reizvolle Ereignisse und kulturelle Symbole, um den Touristen und den persischen interessierten Personen anzubieten.

Nachstehend stellen wir manche übliche kulturelle Ereignisse und Verhaltenweisen der Iraner vor:

  1. Noruz

Das grösste iranische Fest, genannt "Jaschne No'ruz", wird schon mehr als 3000 Jahre in Iran gefeiert und hat seinen Ursprung in der Antike  persischer Alt Religion (Zarathustrismus). No'ruz wurde auch von Mesopotamiern, Sumerern und Babyloniern gefeiert. Was ist eigentlich No'ruz? Wörtlich "No=neu, Ruz=Tag"; also neuer Tag. Dieser Tag ist genau der erste Tag des Frühlings und das Jahreswechsel im iranischen Kalender - in gregorianische Kalender 20. bis 22. März. Er wird genauestens nach dem Sonnenkalender errechnet und verschiebt sich daher jährlich. Das neue Jahr ist die Harmonie der Menschen mit der Wiedergeburt der Natur und soll ein Neubeginn für alles Existentielle im Kosmos sein. So wie der Zoroastrismus als dualistische Religion, basieren auch die No'ruz-Zeremonien auf zwei, sich bedingenden Naturgegebenheiten, nämlich dem Ende und der Wiedergeburt. Durch den Wandel der Zeit hat sich das Ritual der Feier zwar ein wenig modifiziert, doch ihren symbolischen Charakter dennoch beibehalten. Im folgenden soll nun ein kleiner Einblick in das traditionelle Neujahrsfest gegeben werden: Einige Wochen vor Beginn des neuen Jahres wird ein Großputz veranstaltet, bei dem auch die Wohnungen während der Feiertage umgestellt werden, um das neue Jahr nicht in alltäglicher Weise zu empfangen, sondern ihm somit einen besonderen Charakter zu verleihen. Überdies sollen auch die Seelen der Verstorbenen herzlich willkommen geheißen werden, die während des No'ruzfestes ihre Hinterbliebenen in ihren Häusern besuchen.

Sofreh(Tischtuch)

              

Eine andere häufig anzutreffende Illustration ist die des ,Sofreh Haftseen'. Sie soll den Triumph des Guten über das Böse symbolisieren. Diese Tradition wird bis ins Altertum zurückdatiert und ist auch heute noch in der iranischen Kultur von besonderer Wichtigkeit. Die Zahl sieben fällt seither eine heilige Bedeutung zu. Sie steht für die sieben engelhaften Herolde, Leben und Wiedergeburt, Freude, Gesundheit, Glückseligkeit, Liebe, Geduld und Alter.

Auffällig ist, dass alle Objekte mit dem selben persischen Buchstaben , Sien = S, eine Betonung wie "ß"' beginnen: Sabzeh, Sieb, Sier, Serkeh, Senjed, Somaq und Samanu,.

Sabzeh:Sabse­ aus Linsen oder Weizen gezogene Sprossen und Keime, deren frisches Grün gutes und neues Leben im neuen Jahr symbolisiert. Diese wird ca. 2 Wochen vor dem Beginn des Neujahres von Frauen eingelegt, es symbolisiert auch die Fruchtbarkeit.

Sieb (Apfel): Der Apfel steht für Gesundheit und Schönheit und soll auch im kommenden Jahr keines der beiden Eigenschaften missen lassen.

Sier (Knoblauch): Diese Zutat wird benutzt, um schlechte Omen fernzuhalten, doch dies scheint eine moderne Erklärung zu sein. Anderen Kontexten ist zu entnehmen, dass es eine medizinische Funktion hatte und als Krankheiten- minderndes Medikament zu deuten ist und somit auch für Gesundheit steht.

Serkeh (Essig): Der Essig symbolisiert aufgrund seiner Herstellung und Haltbarkeit das Alter und die Geduld. Denn mit den Jahren und nur durch einen bedachten Verstand und ruhiges Gemüt erlangt der Mensch eine geistig höhere Ebene. Früher wurde anstatt des Essigs Wein auf das Sofreh aufgetragen, da aber Alkohol im Islam tabu ist, wurde es durch Essig ersetzt.

Senjed (Wildoliven): Senjed symbolisiert die Liebe. Wenn die Wildoliven aufblühen, verbreiten sie Erzählungen nach einen Liebesduft, der die Sinne der Menschen, die sich dort befinden, betört.

Somaq (Sumac- Beeren): Sie stehen für die Farbe des Sonnenaufgangs und sollen mit ihren Strahlen dem guten Prinzip dazu verhelfen, das Böse zu bezwingen.

Samanu: Das Samanu ist eine süßliche Paste, die in langwieriger Zubereitung aus Weizen- oder Linsensprösslingen hergestellt wird. Dazu werden die Sprösslinge bis zu 40-mal aufgekocht. Sie sollen das Leben versüßen und Freude bringen.

Abgesehen von den Haftseen, bereichern heute auch noch andere Sachen das Sofreh. Von besonderer Wichtigkeit ist ein ‚mahi talai’ (Goldfisch) der somit das wichtige Element Wasser auf dem Sofreh repräsentiert. Auch eine brennende Kerze darf nicht auf dem gedeckten Tisch fehlen, da sie eine sehr wichtige Symbolik im Zoroastrismus hat, die des heiligen Feuers. Mittlerweile legt man auch Geldstücke auf den Tisch, damit diese zu Wohlstand und Reichtum führen sollen. Nach dem 13. Tag werden einige der Geldstücke an beliebige Personen verschenkt, denen man ebenfalls Wohlstand wünscht.

  1. Eine Art von Taarof

 

Ein übliches Verhalten der Iraner heißt Taarof. Durch Taarof versuchen sie , einander zu   respektieren. Wenn Sie in den Iran reisen, können Sie überall dieses Verhalten sehen.

 

  1. Campen

 

Lagern ist bei Iranern sehr beliebt. Am Wochenende bevorzugen sie in die Natur zu gehen. Feuer und Brathuhn(Jooje-Kebab) sind immer dabei.

Bevölkerung

Der Iran zählt mit rund 85 Millionen Einwohnern zu den 20 bevölkerungsreichsten Ländern der Erde. Auf Grund der Statistik sind mehr als die Hälfte der Iraner die Jugendlichen.Daher ist der Iran ein junges Land. Davon 50 % Perser, 20 % Aserbaidschaner, 10 % Luren und Bachtiaren, 8 % Kurden, 2 % Araber, 2 % Turkmenen und ca. 8 % Belutschen.

Religion

Die offizielle Religion des Iran ist der Schiite Islam.Offiziell bekennen sich 98 % der Bevölkerung zum Islam.Etwa 4 Prozent davon  sind sunnitische Muslime. Es gibt viele Christen, Juden und Zoroastrier leben frei in Iran.

Sprachen

Amtssprachen sind Persisch und persische Dialekte (Farsi). Arabisch wird im südwestlichen Khuzistan und Türkisch im Nordwesten gesprochen. Viele Beamte und Geschäftsleute verstehen Englisch, Französisch und manchmal auch Deutsch.Einige der häufiger verwendeten Ausdrücke sind:

Salaam    Hallo

Haale Shoma Khoobe?    Wie geht es Ihnen?

Khahesh Mikonam    Bitte

Motshakeram    Dankeschön

Khoda Hafez     auf Wiedersehen, Tschüs

Essen und Getränk

Die iranische Küche ist sehr gesund und vitaminreich. Das Essen wird kunstvoll zubereitet, und es wird viel Wert auf Geschmacksharmonie der Zutaten gelegt. Reis ist das Grundnahrungsmittel. Zu den Landesspezialitäten zählen Chelo Khorescht (Reis mit Gemüse und Fleisch in einer Nusssoße),„Kebab“(Kebab kann alleine oder mit Reis bestellt werden). Wenn mit Reis, nennt man es „Chelo-Kebab“, (Reis mit über Holzkohle gegrillten Fleischspießen), Abgusht (Eintopf), Khoreshe Bademjan (Hammel- und Aubergineneintopf). Die meisten iranischen Gerichte werden mit Löffel und Gabel gegessen. Als Nationalgetränk kann man den Tee bezeichnen. Kaffee spielt eine größere Rolle im Vergleich zu früher und wird bei Iranern immer beliebter. Aber auch Cola, verschiedene Limonaden und alkoholfreises Bier werden angeboten. Ein weiteres beliebtes Getränk ist Dugh, ein mit Eiswasser verdünntes Joghurt-Getränk.

Kunsthandwerk                                                 

Kunsthandwerk hat im Iran eine besondere Stellung unter den Menschen. Das Basteln hat vor vielen Jahren begonnen. Wir können die Geschichte des Handwerks in drei Teile aufteilen.

Der erste Teil, auf dem man sein Augenmerk  gerichtet hat, um ihn in allen Bereichen zu verbessern. Im zweiten Teil versuchten die Personen, neue Methoden und Kreativität beizubringen. Zurzeit , im dritten Teil, versuchen Iraner, den Erbe des Handwerks zu schützen.

Die Arten vom Kunsthandwerk im Iran:

Iranische Teppiche, Miniatur und Malerei , Keramik, die Architektur, Kalligraphie, Fliesen, Khatam Kari, Relief und Skulptur

Kostüm

In den Städten tragen Leute formelle Kleidung. aber die Dorfbewohner tragen unterschiedliche Kleidung. Die Dorfbewohner haben ihre eigene traditionelle Kleidung, mit hellen und schönen Farben, die in ihren Webereien verwendet werden.Im Iran sollen Männer und Frauen ihre eigene speziellen Kleidung tragen. Männer tragen lange oder Kurzarm-Shirt mit einer Hose.Die meisten iranischen Frauen tragen Mantel mit Schal.Der eigentliche Schleier ist der Tschador. Das Wort bezeichnet ein langes, meist dunkles Tuch, das sowohl den Kopf als auch den Körper verhüllt und über der normalen Kleidung getragen wird.

 

Geld

Der Iranische Rial, ist die Währung des Iran.Touristen können ihr Geld umtauschen. Obwohl viele Geschäfte und Hotels auf ihren Fenstern Visa-Logos anbringen, werden dort meist keine Kreditkarten angenommen. Aus diesem Grund ist es notwendig, ausreichend Bargeld mit sich zu führen. Am Flughafen und in den Banken des Landes kann man stets Geld wechseln.

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