b8b5d0bcca2d423088149f9ee6395cbc.jpg
8ae0657bca713eddcffd08ff1e898886.jpg
Kaschan - Sheedee Reiseagentur

Kaschan

Kaschan

Kaschan liegt in der Provinz Isfahan am nördlichen Rand des Kuhrud-Gebirges am Rande der zentraliranischen Wüste - rund 190 km südlich von Teheran. Die Stadt verfügt über eine bedeutende Textilindustrie, hier befinden sich z.B. die meisten Teppichwebstühle des Irans. Kaschan hat etwa 276.000 Einwohner. Die Stadt gab den Kaschanteppichen ihren Namen. Desweiteren ist Kaschan eines der Zentren der Produktion von Rosenwasser im Iran.Im Mittelalter gab es hier eine bedeutende Keramikindustrie - daher wundert es nicht, dass der Name der Stadt sich vom iranischen Begriff für "Kacheln" ableitet. Heute ist Kashan für seine Textilindustrie bekannt. Vor allem die Teppiche sind weltweit berühmt. Kashanteppiche - bekannter als Keshan - waren bereits im 16. Jahrhundert bei den Seldschuken bekannt. Vermutlich gab es sie aber schon im 11. Jahrhundert. Damals wurden sie noch mit der Hand geknüpft. Heute erledigen mechanische Webstühle die Arbeit akkurater und schneller. Auch sonst hat die industrielle Entwicklung in und um Kashan Einzug gehalten.

Familie Tabatabai

Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Kashan zählt das Privathaus der damals einflussreichen Familie Tabatabai, das um 1850 von dem berühmten Architekten Ustad Ali Maryam gebaut wurde. Ähnlich bedeutend ist auch das Hāne-ye Borūgerdī. Der wohlhabende Kaufmann Hadschi Mehdi Borudscherdi baute es für seine zukünftige Braut. Die Dame seines Herzens stammte ebenfalls aus den Rängen der Familie Tabatabai. Beide Bürgerhäuser gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kashan. Weithin berühmt ist aber auch der ġBā-e Fīn. Er wird als einer der ältesten persischen Gärten angesehen. Man vermutet, dass es ihn bereits seit 7000 Jahren gibt. Zu verdanken war seine Existenz den Wasserquellen aus dem nahen Gebirge, dank derer man ihn bewässern konnte. Natürlich hat sich der Garten im Laufe der Jahrhunderte optisch verändert. Die derzeitige Form stammt aus Entwürfen, die man für Shah Abbas den Großen machte. Zu Zeiten de rSafwide ndiente der Bāġ-e Fīn als Erholungspark. Seine Poesie ist heute noch spürbar. Man bemüht sich, die alten Blumensorten wieder zu etablieren, um den Zauber in die Neuzeit herüber zu retten.

Teppiche von Kashan

Die Teppiche von Kashan darf man als Reisender natürlich nicht ungewürdigt lassen! In Kashan ist man sehr stolz auf diese alte Kunst und erinnert sich daran, dass selbst Könige die Teppiche aus Kashan liebten und bewunderten. Sie statteten ihre Paläste damit aus. Wichtige Exponate vergangener Zeiten findet man heute in den Museen in aller Welt verstreut. Die ältesten Teppiche der Stadt stammen aus dem 16. Jahrhundert. Damals gab es in Kashan eine königliche Teppich-Manufaktur, in der die exklusivsten Stücke aus Schurwolle und Seide hergestellt wurden.

Der landschaftliche Reiz von Kashan ergibt sich weitgehend aus dem Kontrast zwischen der Gebirgslandschaft und der nahen Wüste. Das Grün der Oase steht in lebhaftem Gegensatz zur Dürre der Kavir Region. Einst lagen hier bedeutende Karawansereien am Wegesrand, die die Reisenden der Handels-Karawanen aufnahmen und versorgten. Man erfreute sich der schattigen Häuser und blühenden Gärten, bevor man weiter in die Wüstenregionen vorstieß. Im Basar handelte man Waren aus dem gesamten Iran und manchmal auch aus anderen Gegenden der Welt.

Baghe Fin (Fin-Garten)

Ein Anziehungspunkt stellt einer der ältesten und berühmtesten,persischen Gärten, der Bagh-e-Fin (Fin-Garten), dar, der vermutlich schon seit 7000 Jahren existiert. Er wird von ergiebigen Wasserquellen aus den nahen Bergen gespeist, den Cheshmeh-ye-Soleiman, den Quellen Salomons. In der heutigen Form wurde er entworfen für Schah Abbas den Großen. Die Safawiden-Dynastie verwandte ihn als Erholungspark. Die Gebäude wurden von den Qadjaren-Herrschern umgebaut, doch entspricht die Anordnung der Obstgärten und Marmorbecken weitgehend dem Original.

Skype & Yahoo Status

ایمن شده توسط وب سایت جومینا