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Ahvaz-city

Ahvaz

Ahwas

 Die Provinz Khuzestan mit der Hauptstadt Ahwas liegt im Südwesten Irans. Es ist ein kleines Teil im Südenwesten Irans, der ein Teil der großen und unabhängigen Regierung von Elam in den alten Zeiten war. Eine der ältesten menschlichen Zivilisation, die auf 8000 B.C. zurückgeht, stieg von diesem Bereich. Die Elamiden, Achaemenden, Parthen und die Sassaniden haben dieses Lande als ihre Winterquartier gewählt. Die umfaßt eine Fläche von 67.132 km, die sich östlich des alten Zweistromlandes und des Arvand-Rud(Schatt al-Arab ) erstreckt. Klimatisch ist im allgemein extrem heiß im Sommer jedoch in ganz Khuzestan. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Die einheimische Bevölkerung ist überwiegend arabischer Abstammung, die arabische Sprache ist weit verbreitet.

Gechichte

Zu Zeiten der Elamiter, Babylonier und Meder war Khuzestan durch hochentwickelte Bewässerungsanlagen erschlossen und galt bis zur Arabisierung im 7. Jahrhundert als Kornkammer Mesopotamiens und Persiens. Im südiranischen Tiefland zwischen dem Zagros-Gebierge und dem Persischen Golf überwiegen heute wüstenähnliche Steppe und an den Flussläufen karun, Karkheh und Shatt-ol Arab größere Sumpfgebiete. Wegen ergiebiger Erdöl- und Erdgas-Vorkommen ist Khuzestan Mitte des 20. Jahrhunderts wieder zu einer weltwirtschaftlich und geopolitisch bedeutenden Region geworden. Von 1980 bis 1988 war das iranische Khuzestan Ziel eines irakischen Eroberungskrieges. Die Provinz leidet immer noch unter der Verwüstung der irakisch-arabischen Armeen (Erster Golfkrieg).

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind die 1935 errichtete moderne Hängebrücke und der lebendige Bazar . Neben frischem Obst und Gemüse gibt es vor allem zahlreiche Arten von Süßwasserfischen aus dem Kârun-Fluss zu kaufen, die zu den schmackhaftesten Fischen Irans zählen .Lohnenswert ist auch ein Spaziergang auf der Uferpromenade. Zudem besteht die Möglichkeit ,mit kleinen Motorbooten eine Spritztour auf dem Fluss zu unternehmen.Einer der ältesten Siedlungen der Welt , befindet sich nahe der Ortschaft Shush ( bibl.Shushan ), 116 km nördlich von Ahwas .In Shush befindet sich die Spuren von proto-elamischen , altelamischen , dem assyrischen König Assurbanipal , achämenidischem Weltreich , und dem Großkönig Darios sowie dem Alexander dem Großen .

Susa (Shush)

Die wenig spektakulären Überreste von SusaShushan), einer der ältesten Siedlungen der Welt, befinden sich nahe der Ortschaft Shush, 116 Km nördlich von Ahvaz und etwa 30 km.

Gechichte

Das Gebiet um das biblische Susa, die so genannte Susiana, ist ein Teil der persischen Provinz Khuzistan, wo sich ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. eine Hochkultur entwickelte. Damals entstanden städtische Siedlungen mit einer durchorganisierten Verwaltung und Handelsbeziehungen zu benachbarten Agglomerationen. Da die Region zum Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes gehörte, d.h. sie war reich an Regen, konnte Ackerbau betrieben werden – die Voraussetzung für eine erfolgreiche Siedlungstätigkeit. Am Fluss Karkhe, der dieses Gebiet durchzieht und der hier bis heute der einzige schiffbare Fluss geblieben ist, wurden zahlreiche Ortschaften gegründet.

Susa wurde etwa 4200 v. Chr. auf einem etwa 10 m hohen Hügel als geplante Siedlung in Terrassenbauweise angelegt, wobei der obere Teil des Hügels mit einem Wall umgeben wurde. Aufgrund von Siegelabrollungen weiss man, dass die Stadt von Anfang an ein Verwaltungssystem hatte. Insgesamt umfasste die Stadt drei Teile: die Akropolis, das Apadana und die Ville royale. Parallel zum benachbarten Mesopotamien, dessen Bevölkerung durch die

Zuwanderung fremder Stämme, besonders der Sumerer, stark angewachsen war, entwickelte sich auch in der Susiana eine Art Schriftsystem, das als Vorstufe der Schrift der Sumerer betrachtet wird. Wie in Uruk wurde auch in Susa ein Tontafelarchiv gefunden, wobei aber die darauf eingeritzten Zeichen (Kegel, Kügelchen u.a.) zunächst als unwichtig angesehen wurden, bis man entdeckte, dass es sich dabei um ein Zahlensystem handelte. Zwar gelten die Sumerer als die Erfinder der Schrift, aber Susa kommt mit Sicherheit in Bezug auf die Schriftentwicklung eine Vorreiterrolle zu. Das Reich beziehungsweise die Kultur, die sich hier entwickelte, trägt den Namen Elam/elamisch, ein Begriff, der aus der Bibel stammt.

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