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Tabriz city

Tabriz

Tabriz

Tabriz ist Provinzhauptstadt von Azerbaidjan und liegt am Nordabhang des Berges Sahand in Nordwesten Irans in der Nähe der türkischen Grenze.Tabriz ist die zweitgrößte Stadt des Landes und bekannt für ihre Blaue Moschee (1465). Der überdachte Qaisariyeh-Basar stammt aus dem 15. Jahrhundert. Im Sommer ist die Stadtklima recht angenehm, im Winter kann es jedoch empfindlich kalt werden. Die Stadt wurde von den Sasaniden im 3. Jh. n. Chr. gegründet und war einst Hauptstadt der Armenier und ein geeigneter Ort für Handelsverkehr. Die Einwohner (ca.1.089.000) sind Azar-Türken. Tabriz ist 750 km von Teheran entfernt. Der große Urmia See, der westlich von Tabriz liegt, hat heilendes Salzwasser.

Gechichte

Die Gründungsgeschichte der Stadt ist umstritten. Einige Quellen verweisen auf die Zeit der Sassaniden, andere sehen den Grundstein durch eine Frau des Kalifen Hārūn ar-Raschīds erst im 8. Jahrhundert gelegt.

Soweit unterstellt werden darf, dass Täbris bereits Teil des Sassanidenreiches war die Stadt nach der Invasion der Turkvölker, Hauptstadt des Reiches der Ilchane im Iran von etwa 1270 bis 1305, des Reiches der Aq Qoyunlu von circa 1469 bis 1502 und der Safawiden von 1502 bis 1548. Während des Zweiten Weltkrieges war Täbris Hauptstadt der Aserbaidschanischen Volksregierung.

Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören:Alischah Zitadelle,Amir Nizam Haus - Qadschar-Museum,Aserbaidschan Museum,Freitagsmoschee,Haydarzade Haus,Imamzade Hamz,Kabud-Moschee (Blaue Moschee).

Alischah-Zitadelle

Die Alischah-Zitadelle ist eine der historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt Täbriz, weshalb sie auch als Täbriz-Zitadelle (Arg-e Tabriz) bekannt ist.

Bei der Zitadelle handelt es sich um die Reste einer Moschee, die während der Herrschaft der Ilchane (1256-1335 n.Chr.) in der Region erbaut wurde. Später soll der Gebäudekomplex in eine militärische Festung erweitert worden sein. Während der Herrschaft der Qadscharen wurden hier Waffen gelagert. Der persische Name "Arg" bedeutet dementsprechend auch "Burg". Jene Burg wurde bei einem Angriff russischer Truppen 1911 bombardiert und schwer beschädigt. Zur Zeit des Schah Muhammad Reza Pahlavi wurde die Zitadelle bedeutungslos in einen Park integriert.

 

Kabud-Moschee

Die Kabud-Moschee in Täbriz, auch bekannt als Blaue Moschee ist eine für ihre historischen Fliesenarbeiten bekannte Moschee der Stadt.

Sie wurde Mitte des 15 Jh. n.Chr. auf Befehl des Turmnischen Herrschers von Abolmozaffer Qara Koyunlu, bekannt als Dschahan Schah, während dessen Herrschaft im sogenannten Reich der Schwarzen Hammel erbaut. Der Bau stand unter der Aufsicht seiner Frau Beyg Chatun. Nach dem Tod Dschahan Schahs 1467 n.Chr. wurden sein Leichnam im südlichen Teil der Moschee

beigesetzt. Der Glaube, dass die Moschee als ein Denkmal für die Siege Dschdahan Schahs konstruiert wurde, ist weit verbreitet.

Der Komplex wurde 1465 n.Chr. fertig gestellt. Ursprünglich beherbergte er eine Schule, eine öffentliche Badeeinrichtung und eine Bibliothek. Bei einem Erdbeben im Jahr 1779 wurden sämtliche Gebäude zerstört, lediglich Teile der Moschee blieben erhalten.

Der als Mausoleum genutzte südliche Teil der Moschee ist mit Marmorplatten bedeckt, in die Koranverse eingraviert sind. Das Dach des Mausoleums wurde beim Erdbeben 1779 n.Chr. ebenfalls zerstört, wurde allerdings 1973 n.Chr. rekonstruiert. Den Wiederaufbau leitete der Architekt Memaran Benam aus Täbriz. Bis heute sind die Arbeiten am Dach noch nicht abgeschlossen.

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