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Tehran city

Tehran

Teheran

Die Hauptstadt des Iran ist Teheran. Die Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 1000 und 1700 m über dem Meeresspiegel zu Füssen des Elburz-Gebirges, dessen höchst Erhebung im Nordosten der Damavand (5670 m) ist. Teheran liegt am Fuße des Elburz-Gebirges.Teheran ist heute eine moderne Stadt. Sie entwickelte sich unter Quajaren 1789 von einer kleinen orientalischen Siedlung zur Hauptstadt Persiens. Den stärksten Bevölkerungsanstieg verzeichnete sie in den 70-er und 80-er Jahren, als sich die Einwohnerzahl von 4,2 auf 7,5 Millionen beinahe verdoppelte.

Geschichte

Die erste geschichtliche Erwähnung namens Teheran lässt sich auf das Jahr 942 n.Chr. datieren.

Teheran entwickelte sich erst während der Regierung der Safawiden zu einer Stadt. Aga Muhammad Chan machte Teheran 1795 zur Residenz. Dort krönte er sich im Frühjahr 1796 zum Schah und begründete damit die Dynastie der Qadscharen. Unter seinem Nachfolger Fath Ali (1762-1834) entstanden zahlreiche Moscheen, Medressen und Paläste. Der Kadscharenherrscher Nāser ad-Dīn Schah (1831-1896) vergrößerte während seiner Regierungszeit das ursprüngliche Stadtgebiet um das Fünffache. Er ließ die alte Stadtmauer abreißen und durch eine neue ersetzen. 1883 zählte man über 100.000 Einwohner. Damit wurde Teheran zur größten Stadt des Iran, bedingt auch durch die starke Zentralisierung des Landes.

Unter Safavidan und Zand Dynastie

Teheran entwickelte sich erst während der Regierung der Safawiden zu einer Stadt. Die Siedlung und deren Zitadelle (der spätere Golestanpalast) wurden unter Tahmasp I. (1513−1576) mit einer Mauer umgeben. Tahmasp war 1524 im Alter von nur zehn Jahren als Nachfolger seines Vaters, Ismail I. (1501−1524), zum zweiten Schah der Safawidendynastie gekrönt worden.

Unter Abbas I. (1571−1629), der zeitweise in Teheran residierte, entstanden breite Straßen und Alleen. Auch Karim Khan (1705−1779), Gründer der kurzlebigen Dynastie der Zand-Prinzen, nutzte die Stadt zeitweilig als Residenz. Er ließ einen Palast bauen und die Stadtmauer wegen der Bedrohung durch die Qadjaren verstärken. Trotz militärischer Erfolge gegen die Qadjaren − er tötete deren Anführer Mohammed Hassan Khan und nahm seinen Sohn Aga Mohammed Khan (1742−1797) als Geisel − verlegte er seine Residenz aus Sicherheitsgründen wieder zurück nach Schiraz.

Unter Qadjaren Dynastie

Trotz der Umwallung unter den Safawiden und Zand-Prinzen kam Teheran nicht über das Stadium einer Provinzstadt hinaus. Dies änderte sich schlagartig mit dem Tod von Karim Khan 1779. Agha Mohammad Khan konnte sich nun aus der Gefangenschaft befreien und mit Hilfe der Qadjaren die Macht übernehmen.

1788 nahm er den letzten Regenten der Zand-Dynastie, Lotf Ali Khan (1769−1794), gefangen und tötete ihn. Ein Jahr später verlegte er seine Residenz nach Teheran. Dort krönte er sich im Frühjahr 1796 zum Schah und begründete damit die Qadjaren-Dynastie. Um das Jahr 1800 zählte man etwa 15.000 Einwohner.

Unter seinem Nachfolger Fath Ali (1762−1834) entstanden zahlreiche Moscheen, Medressen und Paläste, darunter unter anderem die Imam-khomeini-Moschee und der Golestanpalast. Auch die Befestigungsmauer um die Stadt wurde teilweise restauriert. Der Qadjarenherrscher Naser ed-Din Schah (1831−1896) vergrößerte während seiner Regierungszeit das ursprüngliche Stadtgebiet um das Fünffache. Er ließ die alte Stadtmauer abreißen und durch eine neue ersetzen. 1883 zählte man über 100.000 Einwohner. Damit wurde Teheran zur größten Stadt Persiens, bedingt auch durch die starke Zentralisierung des Landes.

In Pahlavis

Unter Reza Schah Pahlavi wurde die Stadt in den 1930er Jahren nochmals vergrößert, eine Autobahn quer durch die Stadt gebaut und die alten Qadjarenansiedlungen eingeebnet. Die alte Befestigungsmauer riss man ab und baute ein neues geometrisches Straßennetz.

Bedeutend war die Teheran-Konferenz von Churchill, Roosevelt und Stalin in der Zeit vom 28. November bis 1. Dezember 1943. Thema war in erster Linie die Absprache über die weitere Vorgehensweise auf dem europäischen Kriegsschauplatz im Jahre 1944 und die Zeit nach einem Sieg der Alliierten über Nazideutschland.

In den 1960er und 1970er Jahren wurden während der Regierung von Mohammad Reza Pahlavi das Straßennetz erweitert. Durch den Bau zahlreicher Autobahnen sind aber auch viele Grünanlagen zerstört worden. Das Bevölkerungswachstum war durch Landflucht und eine hohe Geburtenziffer enorm. Im Jahre 1976 ergab eine Volkszählung bereits 4,5 Millionen Einwohner.

Am 1. Juli 2004 lebten nach einer offiziellen Schätzung des „Statistischen Zentrums des Iran“ 7,1 Millionen Menschen in der Hauptstadt.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Teheran sind:das Archäologische Museum mit bis zu 7000 Jahre alten Funden, das Islamische Museum mit sehr schönen Gegenständen der persisch-islamischen Kunst, das Glas- und Keramikmuseum, der Golestan Palast mit dem ethnologischem Museum, die Marmorthronhalle und dem Gebäude Schams ol-Emareh, welches eng mit der Entstehungsgeschichte von Teheran zusammenhängt. Sehenswert sind auch Juwelenmuseum, Teppichmuseum, die Palastanlage der Pahlevi Dynastie Saadabad, Azadi Platz und Turm.

Milad Tower (Fernsehturm)

die Aussagen, ob man diesen Turm besuchen kann oder nicht gehen weit auseinander. Fest steht, dass wir jedenfalls nicht die Chance hatten auf den Turm zu fahren. Schon gleich am Eingangstor wurde unser Taxi abgefangen und wieder zurückgeschickt. Die Begründung, wegen Wartungsarbeiten an der Antenne sei der Turm nicht offen. Trotzdem macht der Fernsehturm einen tollen Eindruck und wir fanden es sehr schade diese Attraktion nicht besuchen zu können.

Golestanpalast/Pfauenthron in Teheran

Bei diesem Palastbau handelt es sich um den einstigen Regierungspalast der Kadscharen. Errichtet wurde er zum Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Im Palast ist ein Museum beheimatet, das Schmuck, Waffen und Keramik zeigt. Das berühmteste Exponat ist sicherlich der Takht-e Tawous, der so genannte "Pfauenthron", ein mit Blattgold und über 26.500 Edelsteien verzierter Thronsessel. Der Begründer der Afschariden-Dynastie, Nadir Shah, soll ihn 1739 in Indien erbeutet und nach Teheran gebracht haben. Die Krönungen der jeweiligen Shahs wurden auf diesem Thronsessel vorgenommen.

Shahyad Tower (Azadi Tower) in Teheran

Dieser 45 Meter hohe Turm steht auf dem Azadi Square, von dem 1978 die iranische Revolution ihren Ausgang nahm. 1971 wurde der Turm vollendet in Erinnerung an den 2.500sten Geburtstag des Persischen Reiches. Für den Entwurf des Turmes zeichnete sich Mohandes Hossein Amanat aus. Der Azadi Tower gilt heute als ein Wahrzeichen Teherans. Er kann mit einem Lift befahren werden, der einen zu einer Aussichtsplattform bringt, von der aus man einen herrlichen Blick über Teheran genießen kann.

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